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Landtagsvizepräsident Daniel Born SPD und die SPD-MdB Derya Türk-Nachbaur besuchen Soziales-Wohnbau-Projekte

Veröffentlicht am 18.10.2022 in Kreisverband
 

Karl-Heinz Maier, Mirko Witkowski, Torsten Stumpf, Derya Türk-Nachbaur, Daniel Born, Bernd Kraus, Bettina Ahrens-Diez

Das Soziale-Wohnbau-Projekt der Gemeinde Deißlingen in Lauffen nimmt konkrete Züge an. Davon konnten sich jüngst der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Landtagsvizepräsident Daniel Born zusammen mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Derya Türk-Nachbaur sowie dem SPD-Kreisvorsitzenden Mirko Witkowski überzeugen. Der Besuch war auf Initiative des Deißlinger SPD-Ortsvereinsvorsitzenden und Gemeinderats Torsten Stumpf zustande gekommen.

Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage und den steigenden Baukosten sei sozialer Wohnbau auch in kleineren Gemeinden wichtig geworden, berichtete der Lauffener Ortsvorsteher Karl-Heinz Maier den beiden Abgeordneten und den SPD-Vertretern. Mittlerweile gebe es selbst in Lauffen immer mehr Bedürftige, die entsprechenden Wohnraum benötigten.

 

Gleichzeitig erlebe man einen auffälligen Rückgang an Bauplatzanfragen. Noch vor wenigen Monaten habe es deutlich mehr Bauinteressierte gegeben als Bauplätze. Das habe sich innerhalb sehr kurzer Zeit gewandelt. Man habe sich deshalb dafür entschieden, zehn Wohnungen als sozialen Wohnraum auf dem Gebiet des Lauffener Neubaugebietes zu bauen. Diese sollen dauerhaft im Besitz der Gemeinde bleiben. So solle sichergestellt werden, dass die entstehenden Wohnungen langfristig für Einkommensschwache mit Wohnberechtigungsschein bezahlbar seien und nicht nach wenigen Jahren von einem Investor in reguläre Mietwohnungen umgewandelt werden. Born erläuterte, dass das Land mit dem Wohnraumförderungsprogramm explizit versuche den sozialen Wohnbau in Baden-Württemberg voranzubringen.

 

Allerdings sei bei dem Programm noch sicherzustellen, dass es auch dort ankomme, wo es benötigt werde, damit dauerhaft ausreichender sozialer Wohnbau stattfinde. Hierfür sei es notwendig, dass das Förderprogramm an die aktuellen Preisentwicklungen anpasst werde. "Es ist enorm wichtig, dass der Bund auch weiterhin die Länder mit den nötigen Finanzmitteln unterstützt und diese im Zweifel erhöht", ergänzte Türk-Nachbaur.

 

Informiert wurden die beiden Abgeordneten und der SPD-Kreisvorsitzende auch über das Piratenschiff-Spielplatz-Projekt des Lauffener Piratenschiff-Fördervereins. Wie Bernd Kraus, Vorsitzender des Vereins, Born und Türk-Nachbaur sowie Witkowski erläuterte, habe man mit dem früheren Piratenschiff-Spielplatz ein regional bekannten Besuchermagneten in Lauffen gehabt. Das durch Vandalismus zerstörte Schiff wolle man nun, in der Nähe des Neubaugebiets, wieder aufbauen. Ziel des Vereins sei es, für Kinder und Jugendliche anregende und entspannende Bereiche zu schaffen, welche die Bewegung und die Kreativität fördern und zudem die Gemeinde interessanter und schöner machen. Hierfür sammle der Verein aktuell Spenden. Wobei man von Kosten von 80.000 Euro bis 100.000 Euro für den Neubau ausgehe.