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Witkowski zu seinem Besuch bei VBM Medizintechnik in Sulz am Neckar

Veröffentlicht am 03.09.2021 in Wahlkreis
 

Ruth Lebold (von links), Volker Bertram, Frank Hägele und Mirko Witkowski

Medizintechnik in Sulz am Neckar ist eng mit dem Namen VBM Medizintechnik verbunden. Die Firma wurde vor 40 Jahren von Firmenchef Volker Bertram in Sulz gegründet und ist heute weltweit in über 100 Ländern unter anderem im Bereich Atemwegsmanagement im Geschäft. Bei einem Firmenbesuch, der über Traude Mangold und Klaus Schätzle vom SPD-Ortsverein Sulz organisiert wurde, informierte sich der SPD-Bundestagskandidat Mirko Witkowski über die Produkte und die Firmenphilosophie. Dabei kamen auch etliche andere Themen, wie der Ausbau Gäubahn zu Sprache.

„Als ich vor 40 Jahren mit der Firma angefangen habe, war vieles anders und man könnte es heute so nicht mehr machen.“, so begann Volker Bertram von den Anfängen der Firma VBM Medizintechnik zu erzählen. Man sei damals in die Krankenhäuser und habe die Produkte angeboten und verkauft. Mit dem ersten Manometer – ein Produkt zur Messung des Ballondrucks beim Beatmungstubus - habe alles angefangen. Nicht ohne Stolz berichtete der Firmengründer, dass er in der ganzen Zeit noch nie Zuschüsse gebraucht habe und seine neuen Produkte immer durch den Verkauf der schon bestehenden Produkte finanziert habe. „Das spricht für Sie und für die Innovationskraft der Firma“, lobte SPD-Kandidat Mirko Witkowski und merkte an, dass es durchaus auch in Ordnung sei, zunächst auf Förderprogramme des Staates zurückzugreifen, wenn man in den Wirtschaftsstandort Deutschland investiere.

Auf das komplizierte Thema Zulassungsverfahren kamen schließlich Frank Hägele und Ruth Lebold aus der Geschäftsführung zu sprechen. Man müsse alle Produkte regelmäßig in einem sehr aufwändigen Verfahren zertifizieren lassen. Mittlerweile seien rund 20 von den 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Bereichen Qualitätsmanagement und Regulatorische Anforderungen tätig und kümmern sich um die Firmenzertifizierung und Produktzulassungen für die unterschiedlichen Länder und Kontinente. Man müsse beispielsweise für eine Produktzulassung in Europa andere Dokumente einreichen, als für China oder Japan. „Die technische Dokumentation der meisten unserer Produkte entspricht bereits der neuen Medizinprodukteverordnung, damit wir sie dann weltweit passend einreichen können“, so Hägele. Auch wenn klar ist, dass manche Dokumente in einzelnen Ländern für einen so genannten „Technologietransfer“ benutzt werden, habe man als Firma trotzdem in diesen Ländern einen Vertrieb und Umsätze in Millionenhöhe.

Dass es bei einem Standort, wie Sulz am Neckar, nicht nur um die Firma selbst, sondern auch um die Transportwege und Verkehrsthemen ging, war klar. SPD-Kandidat Mirko Witkowski machte noch einmal deutlich: „Ich setze mich für den kompletten zweigleisigen Ausbau der Gäubahn ein, weil wir ihn dringend brauchen.“  Sein längerfristiges Engagement in Sachen Gäubahn belegte Witkowski mit dem Einbringen des Antrags an die Landes-SPD schon im vergangenen Jahr. Seine Forderung auf vollständigen zweigleisigen Ausbau der Gäubahn wurde vom SPD-Landesparteitag aufgegriffen und einstimmig beschlossen.

Noch einmal kam man zum Schluss auf die VBM Medizintechnik zu sprechen. Zuversichtlich blicke man in die Zukunft. Alle Ausbildungsplätze wurden besetzt, auch wenn es insgesamt weniger Bewerbungen gegeben habe, so Ruth Lebold. Abschließend bemerkten Frank Hägele und Volker Bertram, dass man als Firma sehr viel daran gearbeitet hätte, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Flexible Arbeitszeitmodelle auch in der Ausbildung seien nur ein Beispiel. „Wenn man sich hier umschaut, sieht man schon, dass Sie sehr viel für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten.“, zeigte sich Witkowski beeindruckt.