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Solidarität mit SchwaBo-Mitarbeitern

Veröffentlicht am 07.02.2011 in Pressemitteilungen

Eisenhardt solidarisiert sich mit SchwaBo- Beschäftigten

SPD- Landtagskandidat besucht Info- und Proteststand auf dem Oberndorfer Wochenmarkt

Über den DGB hatte der SPD- Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Klaus Eisenhardt von der bevorstehenden Ausgliederung der Anzeigenabteilung sowie der Redaktion in zwei selbständige Tochtergesellschaften erfahren.

„Was das bedeutet, ist ja klar“, so der SPD- Politiker. „Durch die Ausgliederung in Gesellschaften, die nicht tarifgebunden sein werden, verlieren Mitarbeiter, die ausgegliedert werden, dauerhaft wichtige tarifliche Leistungen. Neuanstellungen werden, da muss man kein Hellseher sein, zu deutlich schlechteren als den tariflichen Konditionen vorgenommen werden.“
Wie sich die Ausgliederung auf die Mitarbeiter auswirke, lasse sich aus Erfahrungen bei früheren Auslagerungen von Betriebsteilen erahnen, verweist Eisenhardt auf die Druckvorstufe, die bereits zu einem früheren Zeitpunkt ausgelagert wurde. Nach Auskunft der Gewerkschaft ver.di mussten neue Mitarbeiter dort unter anderem längere Wochenarbeitszeiten, weniger Urlaub und ein zwischen 20 und 30% unter dem Tarif liegendes Grundgehalt akzeptieren.
„Dass die Geschäftsleitung die Auslagerung als „technischen Vorgang“ bewertet und nicht einmal den Anstand besaß, die bevorstehenden Maßnahmen ihren Mitarbeitern persönlich im Rahmen einer Betriebsversammlung zu verkünden, zeugt von der Borniertheit der Unternehmensspitze. Das finde ich ungeheuerlich,“ empört sich Eisenhardt. „Der Geschäftsleitung geht es nur um Rendite, für die betroffenen Mitarbeiter und ihre Familien um ihr zukünftiges Leben.“