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SPD-Nachwuchs fordert politische Partizipation für die Jugend ein

Veröffentlicht am 11.02.2023 in Jusos in Aktion
 

Nico Wöhrle, Ali Zarabi, Bernd Heinzelmann, Melissa Burkhard und Yann Biegert. Foto: Gemeinde Schenkenzell

Schenkenzell. Die Jusos im Kreis Rottweil haben den Bürgermeister von Schenkenzell, Bernd Heinzelmann, besucht, um mit ihm über Themen wie Ausbildungsplätze und Flüchtlinge zu sprechen. Ali Zarabi, Vorsitzender der Jusos im Kreis Rottweil, fragte nach der politische Partizipation der Jugendlichen in Schenkenzell.

Bürgermeister Heinzelmann verwies darauf, dass Schenkenzell zwar eine kleine Gemeinde sei, die Jugendlichen aber sehr aktiv in den Vereinen mitwirken, welche auch von der Gemeinde gefördert werden. Auch bietet er an, dass Jugendliche jederzeit ein Gespräch mit ihm führen können. Außerdem gibt es für Jugendliche die Möglichkeit, sich am 22. April bei einer Bürgerwerkstatt zu beteiligen.

Auf die Frage von Juso-Mitglied Nico Wöhrle, wie es mit Ausbildungsplätzen in Schenkenzell aussehe, zeichnete Heinzelmann ein durchwachsenes Bild. Es gebe vor allem im Handwerk noch freie Ausbildungsplätze. Aber auch Firmen wie Duravit bieten Ausbildungsplätze an.  Da die Betriebe außerhalb von Schenkenzell jedoch mehr Strahlkraft besitzen, wären die lokalen Ausbildungsplätze weniger attraktiv für die Jugend. Im Rathaus seien jedoch alle Ausbildungsplätze für Studenten der Universität Kehl besetzt worden.

Als nächstes fragte Yann Biegert, wie zufrieden er mit der aktuellen Situation der Geflüchteten in Schenkenzell sei. Darauf erklärte Heinzelmann, dass die Flüchtlingsunterkunft im Ort nur über eine minimale Ausstattung verfüge, darüber hinaus aber auch die Hausordnung nicht beachtet werde. Für die Geflüchteten, die bereits eine Wohnung innerhalb der Gemeinden Schiltach und Schenkenzell haben, stellen die Kommunen 1,7 Personalstellen zur Verfügung. Angesichts der großen Anzahl an Menschen, die in den vom Landkreis angemieteten Erstaufnahmen sind, wäre eine umfassendere Betreuung wünschenswert, leider sind die Integrationsmanager aber mit zu vielen Geflüchteten konfrontiert und können nur zwei Mal die Woche vor Ort sein. Ein weiteres Problem ist die Verständigung, hier wären mehr Übersetzer vor allem bei Behördengängen und Bankgeschäften wünschenswert. Die Anzahl der freiwilligen Helfer hat seit 2015 auch stark abgenommen. Jedoch seien einige Geflüchtete bereits sehr gut integriert und könnten schon sehr gut Deutsch sprechen, so Heinzmann weiter.

Hier fügte Ali Zarabi, Vorsitzender der Jusos im Kreis Rottweil, an, dass die Integration mit aktiver Interaktion mit der Gesellschaft gelinge. Hier hat eine aktive Vereinsmitgliedschaft einen positiven Einfluss auf die Integration. Auf die Frage nach den Freizeitaktivitäten von Juso-Mitglied Melissa Burkhard erklärte Bürgermeister Heinzelmann, dass er sich das Thema für spätere Projekte merken werde, aber Geld und Bauplätze seien in Schenkenzell begrenzt. Auch wolle er nicht nur einen Basketballkorb hinstellen und es dabei belassen. So stellte Heinzelmann klar, dass er entweder einen richtigen Platz zur Verfügung stellen wolle, oder, sollte das momentan nicht möglich sein, abwarten werde.

Die Jusos im Kreis Rottweil bedankten sich für die Möglichkeit, mit Bürgermeister Heinzelmann ins Gespräch zu kommen und hoffen auf einen weiterhin guten Austausch mit der Gemeinde.

 

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