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Bundestagskandidatur: SPD nominiert Peter Fischer

Veröffentlicht am 11.11.2008 in Wahlen

Peter Fischer

Bundestagskandidatur: SPD nominiert Peter Fischer einhellig

ALDINGEN - Mit 67 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung haben die Delegierten aus den Kreisverbänden Tuttlingen und Rottweil gestern Abend in Aldingen erneut Peter Fischer, seit 2004 Vorsitzender der DGB-Region, zum SPD-Kandidaten für die Bundestagswahl im Herbst 2009 gewählt.

Peter Fischer ist 53 Jahre alt und verheiratet . Er war als Nachfolger von Klaus Kirschner bei der Bundestagswahl 2005 angetreten, hatte auf Platz 32 der Landesliste kandidiert und 26, 4 Prozent den Erststimmen und Zweitstimmen erzielt.

Peter Fischer betonte in seiner Rede, dass für ihn Gerechtigkeit und Chancengleichheit fundamentale Ziele sind. Er zeigte dies an Beispielen aus der Arbeitswelt, etwa bei Leiharbeit, Mindestlohn, aber auch bei Rente mit 67 oder Altersarmut. "Gerechtigkeit und Chancengleichheit beginnt nicht erst, wenn der Mensch erwachsen ist, sondern schon in der Schule!" merkte Peter Fischer an. Diese Ziele zuerreichen war für ihn schon bei der letzten Bundestagskandidatur Motiv gewesen und ist es bis heute geblieben.

Der Gewerkschaftler aus Aldingen spannte den Bogen weiter über die Bildungspolitik bis hin zum Umweltschutz und der Schonung unserer Ressourcen durch den Gebrauch regenerativer Energien." Atomenergie ist gefährlich, sie ist bestenfalls noch 20 bis 30 Jahre verfügbar, also müssen wir alles daran setzen, erneuerbare Energieträger auszubauen."

Auf die Frage eines Schramberger Genossen nach seinem Verhältnis zu den "Linken" erklärte der Kandidat, dass seine gewerkschaftliche Erfahrung, bei der er solche Leute kennen gelernt hat, ihn lehre, dass man sie an ihren Handlungen messen müsse. Für Baden-Württemberg und selbst die Bundesebene stelle sich die Frage nach Zusammenarbeit zwischen der SPD und der Linken nicht.

Die Jusos aus Tuttlingen versicherten Peter Fischer lautstark ihre Unterstützung, zu der auch der Tuttlinger Landtagsabgeordnete Fritz Buschle aufrief. "Wir dürfen uns nicht durch Meinungsumfragen irre machen lassen, denn diese geben immer nur Augenblicksaufnahmen wieder!" so Fritz Buschle.

Nach der erfolgreichen Nominierung überreichte Fritz Buschle Peter Fischer ein schmackhaftes Präsent und der Kreisvorsitzende von Rottweil, Arved Sassnick übergab der Gattin des neu gekürten Kandidaten eine Strauss rote Rosen.